Aktuelles
04.03.2016
Konzertsaalakustik Dresdner Kulturpalast
"Die Akustik ist das Wesen des neuen Konzertsaales, und eine gute Akustik gehört zu den entscheidenden Bedingungen für die erfolgreiche Arbeit eines jeden Dirigenten. Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten am Saal so gut vorangehen und dass die Zusammenarbeit mit den Architekten und Akustikplanern so konstruktiv und reibungslos verläuft. Ich bin ganz sicher, dass die Besucher unserer Konzerte im neuen Haus die exzellente Klangkultur der Dresdner Philharmonie ganz neu und in höchster Qualität hören werden", so der Chefdirigent der Dresdner Philharmonie Michael Sanderling.
Mit der Neukonzeption des Konzertsaales im Kulturpalast, soll dem 1969 eröffneten Gebäude wieder seine ursprüngliche zentrale Rolle als kultureller städtischer Treffpunkt zuteilwerden. Die originäre Raumfolge um den zentralen Konzertsaal mit den Foyer-Flächen zum Altmarkt, dem Chorprobensaal und den zentralen Treppenhäusern werden denkmalgerecht erneuert, die Fassaden energetisch saniert. Im zentralen Innenbereich des Hauses wird ein neuer Konzertsaal implementiert. Er ist die Hauptspielstätte der Dresdner Philharmonie und bietet gleichzeitig auch die Möglichkeit einer multifunktionalen Nutzung. Ergänzt werden die Nutzungen durch die städtische Zentralbibliothek, den Kabarettsaal „Herkuleskeule“.
Der neue, weinbergförmige Saal ist das Herzstück des Projektes Kulturpalast und wir Platz für 1785 Besucher bieten. Die Bühne steht im Zentrum, das Publikum rückt nah an das Podium heran. Die Architekten verringern die Breite des neuen Saales im Vergleich zum Bestand und setzen auf komplex orientierte Saaloberflächen. Die neuen Dimensionen des Raumes und die differenzierte Struktur der Saaloberfläche sind wesentliche Voraussetzungen für die Realisierung der hohen Erwartungen an den neuen Philharmonischen Konzertsaal. Ein Reflektor oberhalb der Bühne unterstützt das gegenseitige Hören der Musizierenden. Das Podium selbst erhält mobile, elektrisch steuerbare Hub-Podeste, mit denen verschiedene Veranstaltungsformen in kurzer Zeit eingerichtet werden können.
Optisch prägen klare geometrische Strukturen den neuen Konzertsaal. Den Höhepunkt bildet eine fest installierte Orgel, die mit 55 Registern besonders für das sinfonische Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts geeignet ist und damit einmalig in der Dresdner Orgellandschaft sein wird.
"Die Akustik ist das Wesen des neuen Konzertsaales, und eine gute Akustik gehört zu den entscheidenden Bedingungen für die erfolgreiche Arbeit eines jeden Dirigenten. Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten am Saal so gut vorangehen und dass die Zusammenarbeit mit den Architekten und Akustikplanern so konstruktiv und reibungslos verläuft. Ich bin ganz sicher, dass die Besucher unserer Konzerte im neuen Haus die exzellente Klangkultur der Dresdner Philharmonie ganz neu und in höchster Qualität hören werden", so der Chefdirigent der Dresdner Philharmonie Michael Sanderling.
Mit der Neukonzeption des Konzertsaales im Kulturpalast, soll dem 1969 eröffneten Gebäude wieder seine ursprüngliche zentrale Rolle als kultureller städtischer Treffpunkt zuteilwerden. Die originäre Raumfolge um den zentralen Konzertsaal mit den Foyer-Flächen zum Altmarkt, dem Chorprobensaal und den zentralen Treppenhäusern werden denkmalgerecht erneuert, die Fassaden energetisch saniert. Im zentralen Innenbereich des Hauses wird ein neuer Konzertsaal implementiert. Er ist die Hauptspielstätte der Dresdner Philharmonie und bietet gleichzeitig auch die Möglichkeit einer multifunktionalen Nutzung. Ergänzt werden die Nutzungen durch die städtische Zentralbibliothek, den Kabarettsaal „Herkuleskeule“.
Der neue, weinbergförmige Saal ist das Herzstück des Projektes Kulturpalast und wir Platz für 1785 Besucher bieten. Die Bühne steht im Zentrum, das Publikum rückt nah an das Podium heran. Die Architekten verringern die Breite des neuen Saales im Vergleich zum Bestand und setzen auf komplex orientierte Saaloberflächen. Die neuen Dimensionen des Raumes und die differenzierte Struktur der Saaloberfläche sind wesentliche Voraussetzungen für die Realisierung der hohen Erwartungen an den neuen Philharmonischen Konzertsaal. Ein Reflektor oberhalb der Bühne unterstützt das gegenseitige Hören der Musizierenden. Das Podium selbst erhält mobile, elektrisch steuerbare Hub-Podeste, mit denen verschiedene Veranstaltungsformen in kurzer Zeit eingerichtet werden können.
Optisch prägen klare geometrische Strukturen den neuen Konzertsaal. Den Höhepunkt bildet eine fest installierte Orgel, die mit 55 Registern besonders für das sinfonische Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts geeignet ist und damit einmalig in der Dresdner Orgellandschaft sein wird.
09.10.2015
Baustelle Kulturpalast
Der Geschäftsführer der KID, Kommunale Immobilien Dresden, Axel Walther, besuchte heute, 9. Oktober, die Baustelle des Dresdner Kulturpalastes. Projektleiter Thomas Puls erläuterte die aktuellen Arbeiten vor Ort.
Dach: Seit Sommer 2015 wird das Dach des Kulturpalastes umfassend saniert. Die komplette Dachhaut des Flachdaches wird auf einer Fläche von etwa 4 700 Quadratmetern ausgebessert und teilweise erneuert. Die Kupferkuppel über dem Saal ist weiterhin funktionsfähig und bleibt von den Arbeiten unberührt. Die Arbeiten führt die DDM Claus Dittrich GmbH & Co. KG aus Dresden aus. Sie sollen bis Ende des Jahres beendet sein.
Saal: Der Auftrag für den Ausbau des Konzertsaales ging an die Firma Lindner AG. Referenzen des Unternehmens sind u. a. Konzertsäle in Kopenhagen und Paris. Die Firma SBS Bühnentechnik GmbH aus Dresden baut derzeit bereits die Beleuchtergänge und erste Teile der Obermaschinerie des Konzertsaales ein. Mit Abschluss der Arbeiten an der tragenden Stahlkonstruktion und parallel zu der Montage der Arbeitsebenen der Obermaschinerie erfolgt der Ausbau des Konzertsaals seit Ende August 2015. Die ersten Unterkonstruktionen für die Deckenelemente wurden unter die Stahlkonstruktion montiert. Direkt unter dem Dach ist eine Arbeitsebene entstanden, die die Ausbauarbeiten in dieser Höhe möglich macht. Bis Dezember 2016 wird der Saalausbau dauern.
30.07.2015
Letzter Schliff am kleinen Konzertsaal Kulturpalast
Das Model des künftigen Konzertsaals wird zum Stadtfest erstmals gezeigt
Zum Dresdner Stadtfest vom 14. bis 16. August 2015 präsentiert die Kommunale Immobilien GmbH & Co.KG (KID) das Model des zukünftigen Konzertsaals im Kulturpalast. Das Modell wird an der Schloßstraße in den Bauzaun integriert und bietet den Dresdnerinnen und Dresdnern die Möglichkeit, einen Eindruck von der zukünftigen Saalgestaltung zu gewinnen. Die Firma TARS Visuele Presentatie baute das aus Holz gefertigte Modell im Maßstab 1:10. Es hat die Außenmaße von 4,6 Meter x 4,7 Meter bei einer Höhe von 2,35 Metern. Der Aufbau erfolgte am 28. und 29. Juli in einem Container, der zur Schloßstraße mit einer Glasscheibe versehen wird. Nach dem Stadtfest bleibt das Modell Bestandteil des Bauzauns und kann weiterhin von den Passanten betrachtet werden.
In den vergangenen zwei Jahren diente das Modell dem holländischen Akustikbüro Peutz Consult als Grundlage für die Optimierung der Saalakustik. Die Akustikplanungen sind jetzt abgeschlossen, sodass die KID das Modell nun aus Mook (Holland) nach Dresden überführen lassen konnte. Gemeinsam mit dem Architekturbüro gmp wurde die Saalakustik soweit entwickelt, dass der zukünftige Konzertsaal internationalen Ansprüchen genügt.
17.07.2015
Baustelle Dresdner Kulturpalast: der Saalausbau beginnt
Nachdem Ende Mai das Richtfest gefeiert wurde, sind Rohbauarbeiten am Konzertsaal des Dresdner Kulturpalast beendet. Der Geschäftsführer der KID, Axel Walther, und Projektleiter Thomas Puls führten heute über die Baustelle und erläuterten die aktuellen Baumaßnahmen.
Für den Ausbau des zukünftigen Konzertsaals stellen die Arbeiter seit dem 10. Juli 2015 ein Raumgerüst in den Saal. Der komplette Aufbau dauert drei bis vier Wochen. Im Anschluss daran wird kann die beauftragte Firma Lindner AG mit dem Ausbau des Konzertsaals beginnen. Im Konzertsaal wird eine Stahlunterkonstruktion auf die vorhandenen Stahlbetonwände gebaut, die als Unterbau für die Akustikelemente dient. Der Ausbau des Konzertsaales erfolgt in enger Abstimmung mit den Haus- und Bühnentechnischen Gewerken, unter anderem der Firma SBS Bühnentechnik GmbH, welche ab Herbst mit dem Bühnenbau und der Obermaschinerie beginnt.
Im Bereich der künftigen Bibliotheken schreitet derzeit der Ausbau mit Trockenbauwänden im ersten und zweiten Obergeschoss voran. Die Fassade ist vollständig zurückgebaut und wird derzeit von der Firma Fuchs & Girke saniert. Der Wiedereinbau wird bis Anfang Winter diesen Jahres abgeschlossen sein.
Zum Stadtfest vom 14. bis 16. August 2015 wird das Akustikmodell für den Kulturpalast präsentiert. Dieses wird im Bereich der Schloßstraße in den Bauzaun integriert, so dass die Dresdnerinnen und Dresdner es – durch eine Glasscheibe geschützt – besichtigen können.
05.06.2015
Richtfest im Dresdner Kulturpalast
Die Stadt Dresden feiert gemeinsam mit Architekten und Bauleuten und den künftigen Nutzern den Abschluss der Rohbauleistungen am Kulturpalast mit einem Richtfest der ganz besonderen Art. Nach dem offiziellen Festakt am Vormittag des 29. Mai 2015, besteht erstmalig die Möglichkeit im Rahmen von „Baustellenmusiken“ einen Blick auf die große Kulturbaustelle zu werfen.
Das Richtfest begann 11 Uhr mit einem musikalischen Auftakt der Dresdner Philharmonie unter der Leitung von Chefdirigent Michael Sanderling. Zu hören waren Auszüge aus „Die Planeten“ von Gustav Holst. Dann begrüßte der Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden GmbH & Co. KG, Axel Walther die Gäste. Im seinem Grußwort würdigt der Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert die getane Arbeit „Den seit 2008 unter Denkmalschutz stehenden Kulturpalast so umzubauen, dass er Baudenkmal bleibt und modernen Konzertanforderungen entspricht, ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung, die bisher mit Bravour bewältigt wird. Herzlichen Dank dafür und weiter so“. Es folgten Grußwort und Erläuterungen des Architekten Stephan Schütz von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner.
"Der Kulturpalast ist der moderne Kontrapunkt im barocken Stadtkern Dresdens. Ihn wollen wir als Bühne städtischer Kultur und Bildung in Szene setzen und somit in den Fokus des öffentlichen Lebens der Stadt stellen", so Stephan Schütz. Er überreichte dem Vorsitzenden des Fördervereins Dresdner Philharmonie e. V., Lutz Kittelmann, auf der Bühne eine Spende für die Orgel über 10 000 Euro. Nach dem Richtspruch des Oberpoliers der Firma Otto Heil, Christian Stein, flog traditionell ein gefülltes Sektglas an die Wand und auf gemeinsamen Knopfdruck von Dirk Hilbert, Axel Walther, Frauke Roth, der Intendantin der Dresdner Philharmonie, Wolfgang Schaller von der Dresdner Herkuleskeule und dem Direktor der Städtischen Bibliotheken Dresden, Prof. Dr. Arend Flemming, wurde die Richtkrone heraufgezogen. Ein weiteres Stück aus „Die Planeten“ beendete das Richtfest musikalisch. Jetzt war Zeit, vor allem für die Bauleute, auf diesen wichtigen Bauabschnitt anzustoßen.
22.05.2015
Baustellenmusik im Kulturpalast Dresden
Die Stadt Dresden feiert gemeinsam mit Architekten und Bauleuten und den künftigen Nutzern den Abschluss der Rohbauleistungen am Kulturpalast mit einem Richtfest der ganz besonderen Art. Nach einem offiziellen Festakt am Vormittag des 29. Mai, besteht für alle Interessierten erstmalig die Möglichkeit im Rahmen von „Baustellenmusiken“ einen Blick auf die große Kulturbaustelle zu werfen.
An sechs Termine vom 29. Mai bis 31. Mai informieren die Architekten von gmp über die bisherigen Baumaßnahmen in Verbindung mit einer musikalischen Umrahmung durch die Philharmonie, den Philharmonischen Kinderchor sowie den Bergsteigerchor „Kurt Schlosser“. Der Zuspruch ist groß. Restkarten gibt es noch für 12,50 Euro, ermäßigt neun Euro beim Besucherservice der Dresdner Philharmonie, Weiße Gasse 8, Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Sonnabend von 10 bis 16 Uhr. Vorbestellungen unter Telefon (03 51) 4 86 68 66, Fax (03 51) 4 86 63 53, E-Mail: ticket@dresdnerphilharmonie.de. Weitere Informationen: www.dresdnerphilharmonie.de
08.05.2015
Baustelle Kulturpalast aktuell
Die Intendantin der Dresdner Philharmonie, Frauke Roth und der Geschäftsführer der KID Kommunale Immobilien Dresden, Axel Walther, besuchten heute die Baustelle Dresdner Kulturpalast. Stand der Bauarbeiten: Für die Herkuleskeule sind die Rohbau- und Stahlarbeiten beendet. Die Rohbauleistungen für den großen Saal werden Ende Juni abgeschlossen sein. Die Haus- und Bühnentechnik wurden im Wert von etwa 13 Millionen Euro beauftragt. Derzeit beginnen die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär sowie Stark- und Schwachstrom mit der Rohmontage. Demnächst starten die Gewerke Gebäudeautomatisierung und Feuerlöschtechnik. Für die Hochbauleistungen beträgt das aktuelle Auftragsvolumen rund 25 Millionen Euro. Ab Juli 2015 beginnen die nächsten Ausbaugewerke mit Trockenbau und Estrich. Über die Sommermonate bis in den Herbst wird das Dach des Kulturpalastes umfassend saniert. Der Auftrag für den Ausbau des Konzertsaales ging an die Firma Lindner AG. Die startet mit Abschluss der Rohbauarbeiten im Juli. Referenzen des Unternehmens sind u. a. die Konzertsäle in Kopenhagen und Paris. Die Bühnentechnik wird die weltweit agierende Dresdner Firma SBS Bühnentechnik GmbH bauen. Die Sanierung der Fassade hat begonnen. Dabei werden einzelne Elemente von den Spezialisten für Restaurierung und Denkmalpflege, der Firma Fuchs + Girke Bau und Denkmalpflege GmbH, ausgebaut, aufgearbeitet und schrittweise bis zum Beginn der Heizungsperiode wieder eingebaut. Die Arbeiten am Kulturpalast liegen derzeit im Zeit- und Kostenrahmen. Richtfest und Musik im Baustellen-Saal: Am 29. Mai 2015 ist das Richtfest für den Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes geplant. Im Anschluss finden sieben „Baustellenmusiken“ und Informationsveranstaltungen der KID Kommunale Immobilien Dresden gemeinsam mit den Architekten statt.
13.03.2015
Spendenübergabe der Ostsächsischen Sparkasse Dresden
Für die Konzertorgel im Kulturpalast übergab der Vorstandsvorsitzende der Ostsächsischen Sparkasse Dresden (OSD) am 13. März 2015 eine Spende von 71 000 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins der Dresdner Philharmonie, Lutz Kittelmann. Die OSD erwirbt dafür 71 Stuhlpatenschafen im neuen Konzertsaal. Die beiden ersten Stuhlreihen im Parkett tragen zukünftig den Namen der OSD.
Wer die Orgel des Kulturpalastes fördern möchte, kann sich entscheiden zwischen einer Stuhlpatenschaft oder einer Patenschaft für eine Orgelpfeife. Auch die Einnahmen der nächsten Benefizkonzerte am 8. Mai und am 20. September fließen in den Orgelbau. Die Dresdner Philharmonie spielt in der Kreuzkirche unter der Leitung des Chefdirigenten Michael Sanderling. Die Stadt Dresden unterstützt diese Konzerte mit einem City-Light-Plakat vom 8. April bis 12. Mai 2015. Informationen unter www.dresdnerphilharmonie.de/foerderverein/orgel
Der Förderverein sammelt seit Mitte 2012 Spenden für die Orgel des Kulturpalastes. Mit der Unterstützung der OSD sind jetzt 900 000 Euro eingeworben. Die Spende der OSD ist die größte Einzelspende der Region. Sie trägt maßgeblich dazu bei, dass der Förderverein sein Spendenziel von insgesamt einer Million Euro noch dieses Jahr erreichen kann. Zusammen mit einem Beitrag der Stadt Dresden über 300 000 Euro ist die Finanzierung der Konzertorgel in Höhe von 1,3 Millionen Euro weitgehend gesichert.
13.03.2015
Kulturpalast: Konturen des neuen Konzertsaales schon erkennbar
2017 soll der neue Kulturpalast fertig sein. Der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert besuchte am 13. März 2015 gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, Joachim Hoof, und der Intendantin der Dresdner Philharmonie, Frauke Roth, die Baustelle.
Die Arbeiten am neuen Konzertsaal der Dresdner Philharmonie sowie den Räumen der Städtischen Bibliothek und der Dresdner Herkuleskeule laufen planmäßig. Bereits 85 Prozent der Aufträge sind ausgeschrieben bzw. beauftragt. Zur Zeit arbeiten die Architekten gemeinsam mit den zukünftigen Nutzern an der Ausstattungs- und Beleuchtungsplanung. Für die Bibliothek müssen Schließfächer und ein Leihsystem untergebracht werden. Möbel und Farben für das Foyer werden ausgewählt und die Gestaltung und Ausstattung der Dresdner Herkuleskeule wird abgestimmt. Außerdem steht die Planung der Außenanlagen auf der Agenda. Hierzu gehören Wege, Zufahrten und Grün um den Kulturpalast sowie die Brunnenanlage davor.
20.01.2015
Denkmalschutz wird großgeschrieben
Die Kommunale Immobilien GmbH & Co.KG (KID) führt umfangreiche denkmalschutzgerechte Maßnahmen durch. Im Foyer des Erdgeschosses gehören dazu: Erhalt und Restaurierung des Natursteinbodens, Erhalt und Restaurierung der Marmorbekleidung der Stützen und Wandscheiben, Erhalt und Restaurierung der Holzbekleidung an Wänden und Schächten sowie Erhalt und Restaurierung der Schmetterlingstreppen und Putzoberflächen der Treppenräume. Im weiteren Gebäude werden folgende Denkmalschutzmaßnahmen durchgeführt: Erhalt und Restaurierung der Wand- und Deckenbekleidung der Studiobühne, Erhalt und Restaurierung der Hellerauer Wand im Chorprobenraum, Bergung und Reinigung sowie Wiedereinbau der Zuckertüten (Akkustikkegel) im Chorprobenraum, Erhalt und Wiedereinbau der Kranichdecke und Sonderleuchten im 1. Obergeschoss, Zeitgemäßer Ersatz des Fensterbandes im 1. Zwischengeschoss, Substanzerhalt der Fassade mit bestehenden Betonwerksteinelementen, Erhalt und zeitgemäße Anpassungen der Bronzetüren, Erhalt der Fassade und Glasfassade mit Originalrahmen und Ertüchtigung des Glases in den Obergeschossen sowie der Erhalt des Wandbildes „Weg der Roten Fahne".
19.12.2014
Dezember 2014: 1 Million Euro Fördermittel
Oberbürgermeisterin Helma Orosz hat am 19. Dezember den Fördermittelbescheid des Sächsischen Innenministeriums in Höhe von 1 Million Euro von Innenminister Markus Ulbig für die Sanierung des Kulturpalastes entgegen genommen. Die Fördermittel des Freistaates dienen den Maßnahmen des Denkmalschutzes. Hierzu gehört die Wiederherstellung der monolithischen (aus einem Stein bestehend) Gipsdecke des Foyers. Diese konnte nicht zerstörungsfrei geborgen werden, um die notwendige moderne Haustechnik oberhalb der Gipsstrukturdecke einzubringen. Sowohl die Foyerdecken als auch die integrierten Leuchten werden nun erneuert. Somit kann der originale Raumeindruck der Foyers als wertvolles architektonischen Zeugnisses des vergangenen Jahrhunderts erhalten werden. Geborgene und eingelagerte Originalteile stehen als Vorbild für den Nachbau zur Verfügung.
24.10.2014
Oktober 2014: Bauarbeiten am Kulturpalast laufen planmäßig
Auf der Baustelle Kulturpalast laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die wesentlichen Abbrucharbeiten werden in den nächsten Tagen abgeschlossen sein. Die damit verbundenen Staub- und Lärmbelastungen sind ab diesem Zeitpunkt ebenfalls beendet. Der Rohbau des Kabarettsaales der Herkuleskeule wurde abgeschlossen und damit auch die Grundplatte des künftigen Konzertsaales gelegt. Die Platte besteht aus einer zweigeteilten Stahlbetondecke mit einem waagerechten Hohlraum. Dieser verhindert, dass der Schall zwischen den Sälen übertragen wird. Die Herkuleskeule bietet künftig Platz für 250 Besucher. In den kommenden Monaten erfolgen die Ausschreibungen für die Technische Gebäudeausrüstung. Ebenso beginnen der Ausbauarbeiten des Konzertsaales.
19.08.2014
August 2014: 5000 Euro Spenden für die neue Konzertorgel zum Stadtfest
Der Förderverein der Dresdner Philharmonie hat sich bereit erklärt, für den Orgelbau eine Million Euro zu sammeln. Insgesamt soll die Orgel etwa 1,3 Millionen Euro kosten. 300 000 Euro finanziert die Stadt Dresden. Seit Mitte 2012 sammelte der Förderverein bereits über 800 000 Euro in Dresden und in der ganzen Welt. Bis zum 24. August, dem Tag seines 20jährigen Bestehens, soll die finanzielle Sicherstellung der Orgel geschafft sein. „Die Schirmherrschaft für dieses Projekt habe ich sehr gern übernommen und danke allen, die mit Ihrem Engagement und ihrer Spende dazu beitragen, dass der Konzertsaal des Kulturpalastes ein wunderbares Instrument erhält", so Oberbürgermeisterin Helma Orosz. Auf dem Dresdner Stadtfest vom 15. bis 17. August 2014 kam durch Einsammeln der Pfandbecher im Wert von je einem Euro eine Spendensumme von 5 000 Euro zusammen.
20.06.2014
Juni 2014: Rohbau für den neuen Saal angelaufen
Zurzeit laufen Rückbauarbeiten im Keller und an den Seitenrängen im Saal. Damit die Standfestigkeit des Gebäudes stets gewährleistet bleibt finden hier Rückbau und Rohbau zeitgleich statt. Im Kellergeschoss werden die ersten Fundamente für die konstruktive Hülle des Saales geschaffen. Der Rohbau für den neuen Konzertsaal hat Mitte April begonnen. Für den Konzertsaal ist in Lubljana (Hauptstadt Slowenien) ein Musterstuhl gefertigt worden, der brandschutztechnisch, akustisch und optisch optimal passt. Etwa 1790 Stühle müssen für den neuen Konzertsaal produziert werden.
An der Fassade des Kulturpalastes ist bereits ein umlaufendes Gerüst zu sehen. Hier soll ab Mitte Juli eine Plane angebracht werden, welche das 1. und 2. Obergeschoss umfasst und rund um das gesamte Gebäude Bilder des neuen Dresdner Kulturpalastes präsentiert. Die Plane wird etwa zwei Jahre hängen und von Werbepartnern finanziert.
16.05.2014
Mai 2014: Es summt am Kulturpalast Dresden
Mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden, der Stadtentwicklungsgesellschaft STESAD GmbH, dem Imkerverein Dresden e.V., den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresden Information GmbH haben sichPartner aus verschiedenen Bereichen zusammen gefunden, um das Projekt „BienenstadtDresden“ ins Leben zu rufen. An unterschiedlichen Standorten wurden unter der Obhut desImkervereins Bienenbeuten aufgestellt: Die erste bereits 2013 auf einem begrünten Balkon der STESAD an der Königsbrücker Straße. Heute wurden durch die Initiative „Biene sucht Blüte“ im Imkerverein Dresden e.V. zwei Bienenstöcke am Kulturpalast aufgestellt. Später wird es auch eine Bienenbibliothek im Kulturpalast geben, die gemeinsam von der Stadtbibliothek und dem Imkerverein Dresden e.V. aufgebaut wird.
30.10.2013
Oktober 2013: Kulturbaustelle Kulturpalast
Ab 11. Oktober wird ein Bauzaun um das gesamte Gebäude gestellt. Im Haus sind diese Woche die letzten denkmalpflegerischen Rückbauten realisiert worden. Das heißt, alles was wieder verwendet werden soll an Inventar, Raumgestaltungsdetails und Material, ist demontiert und eingelagert worden. Einige Bühnen- und Akustikeinbauten werden das Theater Junge Generation und die Staatsoperette Dresden an ihrem künftigen Standort des Kraftwerkes Mitte nutzen. Ab April 2014 kann mit dem Rohbau begonnen werden. Für 81,5 Millionen Euro soll das Haus bis März 2017 ausgestattet sein. Etwa sechs Millionen Euro werden zusätzlich für Bühnen-, Veranstaltungs- und Medientechnik investiert.
11.10.2013
Oktober 2013: Baustart im Dresdner Kulturpalast
Es geht los: Baustart am neuen Standort für die Dresdner Philharmonie, die Zentralbibliothek der Städtischen Bibliotheken Dresden und das Kabarett "Die Herkuleskeule" sowie das Besucherzentrum der Stiftung Frauenkirche und die Dresden Information. Bis März 2017 soll der Dresdner Kulturpalast nutzerspezifisch ausgestattet sein. Oberbürgermeisterin Helma Orosz und der Geschäftsführer der Kommunalen Immobilien Dresden Verwaltung GmbH (Bauherr), Axel Walther enthüllten zum Baustart die Bautafel am Haus.
