Fokus Beethoven II

  • 18.06.2020 | 19:30 Uhr

Durch Joseph Haydn sind Sinfonie und Streichquartett zu den Hauptgattungen Wiener klassischen Komponierens geworden. Beethoven trat erst als Dreißigjähriger mit Werken dieser Art an die Öffentlichkeit. Die Erste Sinfonie ist in vielem noch Haydn stark verpflichtet, zeigt aber auch schon revolutionäre Züge: So beginnt sie ungewöhnlicherweise mit einer Dissonanz, was damals das Publikum geradezu erschreckte. Die Quartette op. 18 haben neben Haydn auch Mozart zum Vorbild, so vor allem das A-Dur-Quartett mit seinem wunderschönen Variationssatz. Das c-Moll-Werk weist dagegen auf Beethovens berühmte spätere Werke in dieser Tonart voraus. Sein stürmisches Prestissimo-Finale beschreitet ganz neue Wege.

Ludwig van Beethoven
Streichquartett A-Dur op. 18 Nr. 5 (1799)
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (1800)
Streichquartett c-Moll op. 18 Nr. 4 (1799)




Marek Janowski | Dirigent
Quatuor Ébène | Streichquartett
Dresdner Philharmonie

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