Mendelssohn

Joseph Haydns Sinfonie Nr. 80 geht bis an die Grenzen dessen, was innerhalb des Wiener klassischen Stils noch möglich war. Ausufernde Chromatik, kühne Synkopierungen, gewagte strukturelle Freiheiten bestimmen ein Werk, das durch seine den Kenner begeisternde Neuartigkeit nicht weniger besticht als durch seine sich jedem sofort mitteilende überwältigende Ausdruckskraft. An Haydn und Mozart knüpfen die Streichersinfonien des jugendlichen Felix Mendelssohn Bartholdy an, in denen sich aber oftmals auch schon Züge der beginnenden Romantik finden. Zum Ruhm des großen e-Moll-Violinkonzerts braucht kaum etwas gesagt zu werden – Stimmungstiefe, Virtuosität und erlesene Formkunst vereinen sich hier auf unnachahmliche Weise.

Felix Mendelssohn Bartholdy
Streichersinfonie Nr. 11 F-Dur
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 80 d-Moll (1784)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64 (1844)

Philharmonisches Kammerorchester Dresden
Christian Tetzlaff |
Violine und Leitung

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