Schottische Fantasien

Die schottische Landschaft, einsam, voller Nebel und Spuk, hat die Komponisten immer wieder zu stimmungsvollen Werken inspiriert. Die ersten Ideen zu seiner „Schottischen Sinfonie“ kamen Felix Mendelssohn auf einer ausgedehnten Reise durch das Land, aber es sollte noch lange dauern, bis sie in einem Werk ihre endgültige Gestalt fanden, das heute als das unbestrittene sinfonische Meisterstück des Komponisten gilt. Den Titel „Schottische Fantasie“ verwendeten sowohl Max Bruch als auch Walter Braunfels für großangelegte konzertante Kompositionen. In beiden erhält eine melancholische Melodik breiten Raum, aber es finden sich auch auf der schottischen Volksmusik beruhende Passagen von begeisternder rhythmischer Energie und Vitalität.

Max Bruch
„Schottische Fantasie“ für Violine und Orchester Es-Dur op. 46 (1880)
Walter Braunfels
„Schottische Fantasie“ für Viola und Orchester op. 47 (1933)
Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“ (1842)

Michael Sanderling | Dirigent
Noa Wildschut |
Violine
Nils Mönkemeyer |
Viola
Dresdner Philharmonie

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