Spartacus

Peter Tschaikowski schuf mit „Manfred“ ein herausragendes Beispiel für das Genre der Programm-Sinfonie, in dem ein erzählerisches Programm mit abstrakten sinfonischen Formen verschmolzen wird. Prokofjews Zweites Violinkonzert ist eins der letzten Werke, die der Komponist vor seiner endgültigen Rückkehr in die Sowjetunion schrieb. Es zeigt gegenüber seinen vorangegangenen Stücken eine Tendenz zu größerer Einfachheit und Klarheit des Ausdrucks wie der Form. Chatschaturjans abendfüllendes Ballett „Spartacus“ wurde vom Kollegen Schostakowitsch gelobt als ein Werk von höchster Überzeugungskraft und Bewegtheit. „Spartacus“ gilt allgemein als eines der erfolgreichsten sowjetischen Ballette.

Peter Iljitsch Tschaikowski
„Manfred“
Sinfonie h-Moll in vier Bildern nach Lord Byron (1886)
Sergei Prokofjew
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 g-Moll (1935)
Aram Chatschaturjan
Auszüge aus dem Ballett „Spartacus – Szenen aus dem römischen Leben“ (1956)

Dmitrij Kitajenko | Dirigent
Sergej Krylov | Violine
Dresdner Philharmonie

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