Tschaikowski Violinkonzert

Rachmaninows Zweite Sinfonie entstand während eines längeren Dresden-Aufenthalts des Komponisten. Sie besticht durch ihre langgezogenen Melodielinien, die geschickt zu einem sinfonischen Ganzen verwoben werden. Tschaikowskis Violinkonzert in D-Dur gehört zu den „großen“ Konzerten für dieses Instrument. Der Komponist befreite sich in ihm von bedrückenden persönlichen Problemen. Das hört man dem Werk überall an: Selten hat Tschaikowski Musik geschrieben, die so befreit, gelöst und elegant klingt wie in diesem Meisterstück. Die Violine thront über dem Geschehen wie eine Königin. Aber auch dem Orchester werden dankbare Aufgaben gestellt, was entscheidend zur beglückenden Gesamtwirkung beiträgt.

Peter Iljitsch Tschaikowski
Konzert für Violine und Orchester D-Dur (1878)
Sergei Rachmaninow
Sinfonie Nr. 2 e-Moll (1907)

Stanislav Kochanovsky | Dirigent
Vadim Gluzman | Violine
Dresdner Philharmonie

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