Walküre

  • 21.09.2019 | 19:30 Uhr
  • 22.09.2019 | 18:00 Uhr

Leonard Bernstein hat über sein Verhältnis zu Richard Wagner gemeint, er „hasse ihn auf Knien“. Egal, wie man zu dieser wohl widersprüchlichsten Gestalt der Musik des 19. Jahrhunderts steht – man wird doch nicht leugnen können, dass Wagner dem Aufbruch in die Moderne, der um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert vollzogen wurde, entscheidende Impulse vermittelt hat. Insofern liegt es nahe, seine Musik mit zwei Werken von Vertretern der Zweiten Wiener Schule zu kombinieren, die diesen Aufbruch auf das Schönste nachvollziehen lassen. „Im Sommerwind“ ist ein frühes Werk Anton Weberns, der mit dieser Sinfonischen Dichtung unmittelbar an Liszt und Wagner anknüpft. Hingegen sind die Orchesterstücke op. 6 von Alban Berg ein exemplarisches Werk des frühen Expressionismus und wirken wie in Klang gebannte Vorahnungen kommender Katastrophen.

Anton Webern
„Im Sommerwind“
Idyll für Orchester (1904)
Alban Berg
Drei Orchesterstücke op. 6 (1914)
Richard Wagner
„Die Walküre“ (1870)
Erster Aufzug
Konzertante Aufführung

Marek Janowski | Dirigent
Camilla Nylund | Sopran
Christopher Ventris | Tenor
Franz-Josef Selig | Bass
Dresdner Philharmonie

Zurück